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Entscheidungshilfen für die Auswahl der richtigen Abfallsäcke

Materialarten

Müllbeutel und Abfallsäcke werden aus Polyethylen hergestellt. Durch den unterschiedlichen Druck im Herstellungsprozess unterscheidet man insbesondere zwischen HDPE und LDPE-Folien, die jeweils spezifische Eigenschaften aufweisen.

 

HDPE = Polyethylen hoher Dichte
Sie erkennen HDPE am Knistern, wenn es bewegt wird. Es ist höher temperaturbeständig und wird meistens bei geringeren Materialstärken (z. B. Müllbeutel) eingesetzt. Durch seine höhere Dichte ist es auch bei dünneren Beuteln extrem reißfest, hat jedoch eine geringere Weiterreißfestigkeit.

 

LDPE = Polyethylen niedriger Dichte
LDPE ist vom "Griff" weicher und durch seine Molekularstruktur deutlich dehnfähiger als HDPE. Das bedeutet, dass eine höhere Weiterreißfestigkeit gegeben ist. Dadurch hat LDPE Vorteile bei scharfkantigem, schwerem oder spitzem Abfall, weshalb es vorzugsweise für Abfallsäcke eingesetzt wird.

 

Biofolie
Für die Kompostierung von verrottungsfähigen Abfällen bietet sich Biofolie an. Durch ihre spezielle Materialkomposition aus Maisstärke und einem biologisch abbaubaren Polymer ist die Folie kompostierbar. Zusammen mit den anderen Bioabfällen wird sie in die Kompostentsorgung gegeben.

Die optimale Grösse für Ihren Abfallsack

Im täglichen Gebrauch stellt sich häufig die Frage, welcher Abfallsack der passende für Ihren Abfallbehälter ist. Um diese Frage einfach und schnell zu beantworten, können Sie mit den folgenden Formeln Ihre optimale Behältergröße bestimmen:

Breite des Abfallsacks = (Umfang der Behälter/2) + 10%

Länge des Abfallsacks = Höhe des Behälters + (Breite des Bodens/2) + 10%

Sackstärken und Ausführungen

Je nachdem, welches Material zu entsorgen ist, muss ein anderer Abfallsack gewählt werden. Dabei ist jedoch nicht immer der dickste Sack auch die beste Wahl. Vielmehr spielen die Folienqualität und damit einhergehend der Nutzungszweck eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung.

PREMIUM - Gleich bleibend hohe Qualität aus definiertem Recycling-Material
PREMIUM Müllsäcke werden aus 100% Recycling-Hochdruck-Polyethylen hergestellt. Dabei gelangen nur ausgesuchte Regranulate, in der Regel aus Prozessabfällen, zum Einsatz. Die überdurchschnittliche Durchstoß- und Reißfestigkeit stellt sicher, dass die PREMIUM-Produkte auch extrem hohen Anforderungen gerecht werden.

UNIVERSAL - Die Qualitätsmarke für HDPE-Artikel
UNIVERSAL Müllbeutel und Müllsäcke werden aus Niederdruck-Polyethylen (HDPE) hergestellt. Durch den Einsatz dieser Materialart lassen sich Stärkeneinsparungen mit gleichzeitig verbundener guter Folienqualität realisieren. Dank seiner physikalischen Eigenschaften bietet ein UNIVERSAL Müllsack sowohl eine hohe Durchstoßfestigkeit als auch eine hohe Reißfestigkeit bei geringer Folienstärke. Je nach Anforderung an den Müllsack und seinen Einsatzbereich kann UNIVERSAL eine interessante Alternative darstellen.

Die Produktion von Müllbeuteln und Abfallsäcken

Der Rohstoff
Am Anfang eines jeden Müllsackes steht der Rohstoff, aus dem er hergestellt wird. Erdöl oder Erdgas werden so stark erhitzt, dass sich daraus das Ethylen entwickelt. Dieses Gas wird in einem Reaktor durch Hitze und Druck zu pulverförmigem Polyethylen, welches schließlich in einem Extruder geschmolzen und - durch Pressen der Masse durch Lochscheiben - zu Polyethylen-Granulat wird. Diese Granulatkörnchen bilden die Ausgangsbasis für die Produktion von Neuware. Neben Neuware gibt es auch Recycling-Produkte. Das Regranulat, was für ihre Produktion benötigt wird, wird u. a. durch Zerkleinerung, Wäsche, Trocknung und Granulierung der aufbereiteten Masse aus bereits genutzter Kunststoffware gewonnen. Aus den Farben der dafür verwendeten Folien ergibt sich schließlich die Farbe des Regranulats.

Vom Granulat zur Folie
Durch die sogenannte Blasfolienextrusion wird das Granulat in verschiedenen Stufen erhitzt und verdichtet und zu einer zähflüssigen Masse, die schließlich durch einen Blaskopf nach oben gepresst und wie bei einer Kaugummiblase aufgepustet und nach oben abgezogen wird.


Bild: Blasfolienextrusion
  • 1) Folie
  • 2) Kühlluft
  • 3) Werkzeuge
  • 4) Granulat
  • 5) Formmasse
  • 6) Heizung
  • 7) Förderschnecke

Die Konfektionierung der Folie
Als letzte Schritte der Produktion werden die Bodennaht und eine Abreißperforation in die Folien integriert. Diesen Schritt nennt man Konfektionierung. Je nachdem, welche Faltart der Sack haben soll, muss eine andere Konfektionierung vorgenommen werden. Dabei unterscheidet man hauptsächlich zwischen Flachbeuteln und Seitenfaltensäcken.


Abb.:Flachbeutel

Abb.:Seitenfaltensäcke

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