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Leitern

Ja zu Leitern, aber bitte unfallfrei.



Wenn Tätigkeiten in der Höhe mit beiden Händen gemacht werden müssen, werden meist Leitern genutzt. Allerdings sind diese nicht die sichersten Arbeitsmittel. Stürze von der Leiter gehören leider zu den häufigsten Unfallursachen bei der Arbeit. Deshalb müssen Leitern jährlich einer Prüfung unterzogen werden. Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, muss nach einem Unfall mit rechtlichen Folgen rechnen. Achten Sie also beim Leiterkauf immer darauf, dass die für die Herstellung und Nutzung geltenden Normen eingehalten werden. So sichern Sie sich und Ihre Mitarbeiter ab. Übrigens: Mit Prüfplaner können Sie alle Ihre prüfpflichtigen Betriebsmittel speichern und werden vor einem fälligen Prüftermin automatisch informiert.



Und wer prüft Leitern?



Grundsätzlich dürfen Sie als Arbeitgeber selbst bestimmen, wer befähigt wird, Ihre Leitern, Tritte und Gerüste zu prüfen. Um befähigt zu werden, muss ein Mitarbeiter eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, deren Tätigkeitsfeld auch den Umgang mit Leitern und Gerüsten beinhaltet. Er muss mehrere Prüfungen pro Jahr durchführen, um die Prüfpraxis zu erhalten. Zusätzlich können auch Kurse zum Thema Leiterprüfung besucht werden.



DIN EN 131 Norm – was muss man wissen?



Die DIN EN 131 ist sehr umfangreich: Sie regelt unter anderem Benennung, Aufbau, Kennzeichnung von und Benutzerinformationen zu Leitern. In einer Normänderung, die alle Anlegeleitern größer als 3 Meter betrifft, ist festgelegt worden, dass diese Leitern eine Traverse zur zusätzlichen Sicherung haben müssen. Wenn Sie solche Leitern besitzen oder benötigen, können Sie sich hier über die Normänderung informieren.


Außerdem: Leitern nach DIN EN 131 und Tritte nach DIN EN 14183 müssen mindestens für 150 kg Nutzlast ausgelegt sein.



Wie lange darf man auf Leitern arbeiten?



Leitern sind keine ungefährlichen Arbeitsplätze. Als Hilfsmittel für schnelle Tätigkeiten sind sie aber meist die beste Wahl. Stellen Sie Ihre Leitern immer sicher auf. Das heißt, dass Sie auch sicher begehbar sein müssen. Die Piktogramme auf den Leitern zeigen Ihnen, worauf Sie besonders achten müssen. Stehen Ihre Mitarbeiter erst mal auf der Leiter, achten Sie bitte darauf, dass die Arbeit nicht zu lange dauert. Generell gilt: Je größer die Arbeitshöhe ist, desto kürzer sollte die Zeit auf der Leiter sein. Anlegeleitern dürfen zum Beispiel auf dem Bau nur dann verwendet werden, wenn die Tätigkeit in unter zwei Stunden erledigt werden kann und man sich nicht höher als 7 Meter befindet. Wenn Sie also vorab schon wissen, dass der Arbeitsaufwand enorm ist, denken Sie über Alternativen wie Arbeitsplattformen oder Fahrgerüste nach.



Dürfen Gegenstände auf die Leiter mitgenommen werden?



Erfahrungen aus der Praxis belegen, dass Werkzeuge und Materialien bis zu 10 kg problemlos mitgeführt und genutzt werden können. Sperrige und sehr schwere Gegenstände dagegen sollten nicht mitgeführt werden, denn das erhöht die Gefahr, von der Leiter zu fallen.



Wissenswertes



In unseren Einkaufsratgebern erfahren Sie, wie Sie die richtige Leitergröße wählen. Worauf Sie bei der Nutzung noch achten können sowie 15 Tipps mit Grips und alles zum ergonomischen Umgang mit Leitern.

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