Fitness

Das beste Mittel gegen Bewegungsmangel, Motivationslosigkeit und einen hohen Krankenstand? Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern Fitness im Betrieb.

Fitness für den Arbeitsplatz: Machen Sie Ihren Mitarbeitern Beine!



Wer wirklich etwas für die Mitarbeitergesundheit tun will, animiert das Personal zu mehr Bewegung und Fitness am Arbeitsplatz. Am effektivsten funktioniert dies mit einem Betriebssportangebot und einem hauseigenen Fitnessbereich. Stehen die Fitnessgeräte und Co. praktisch direkt neben dem Schreibtisch, gibt es keine Ausreden mehr. Und natürlich funktioniert das Ganze auch daheim im Homeoffice!




Wie konzipiere ich einen Fitnessbereich im Betrieb?



Kahler Raum, ein paar Hanteln und fahles Licht? Moderne Fitnessbereiche können mehr. Schon mit geringen Investitionen und einigen Überlegungen zur Ausstattung wird das betriebseigene Gym zum rege genutzten Angebot:



  • Planen Sie genug Platz für Fitnessgeräte, freies Training auf Matten (für Yoga, Pilates und Co.) sowie für Fitnesskleingeräte und die persönliche Ausrüstung ein.

  • Verlegen Sie einen gelenkfreundlichen Boden, der Sprünge und Bewegungen abfedert.

  • Installieren Sie große Spiegelflächen, in denen sich die Bewegungen überprüfen lassen.

  • Setzen Sie auf blendfreies, natürliches Licht ohne Schattenwürfe – am besten von oben mit geringem Blauanteil und durch große Fenster.

  • Waschraum und Garderobe sollten sich in unmittelbarer Nähe befinden.

  • Beachten Sie eine gute Ventilation und eine einfache Beheizung.


Genauso wichtig sind eine umsichtige Reinigung und Desinfektion des Fitnessbereichs, der nicht nur von den Nutzern selbst sauber gehalten werden sollte, sondern integraler Bestandteil der täglichen Putzroutinen werden muss.




Welche Vorteile haben Arbeitgeber von Betriebssport?



Fitness erlebt einen neuen Boom, der gerade im Unternehmen beantwortet werden sollte – ob mit eigenem Fitnessbereich, bezahlter Gym-Mitgliedschaft oder Betriebsmannschaften und Programmen. Jedes Fitnessangebot ist nicht nur ein Anreiz, sich nach und zwischen der Arbeit aus Zwangshaltungen zu begeben und den Kreislauf anzukurbeln. Es hat auch weitreichende Folgen für das Unternehmen als Ganzes:



  • Der Arbeitgeber präsentiert sich als mitarbeiterorientiert.

  • Es gibt steuerliche Vorteile für Programme zur Mitarbeitergesundheit.

  • Fitnessbereiche lassen sich über verschiedene Abo-Modelle refinanzieren.

  • Die Identifikation mit dem Unternehmen wird gestärkt.

  • Kreative Freiräume und alternative Arbeitsbereiche schaffen Platz für Innovation.



Fitness im Büro – welche rechtlichen Voraussetzungen müssen beachtet werden?



Fitnessgeräte, Fitnessequipment und Co. gelten nicht als Arbeitsmittel, unterliegen also nicht der Betriebssicherheitsverordnung. Allerdings sollten Arbeitgeber unbedingt Nutzungsvorgaben und Rahmenrichtlinien für den Fitnessbereich etablieren. Denn der Fitnessbereich auf dem Betriebsgelände unterliegt der Verkehrssicherungspflicht und erfordert demzufolge abgestimmte Schutzmaßnahmen und Gefahrenquellenminimierung.