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Brandschutz

Unternehmenssicherheit gibt es nicht ohne Brandschutz



Nichts kann Ihrem Unternehmen gefährlicher werden als ein Feuer. Selbst wenn das Firmengebäude nicht bis auf die Grundmauern niederbrennt, können stillgelegte Produktionsflächen und die beschädigte Betriebseinrichtung zum Bankrott führen. Außerdem leidet das Image. Investoren springen ab und Mitarbeiter fürchten um Ihre Jobs. Deshalb müssen Sie solchen Risiken mit einer anspruchsvollen Arbeitsschutzstrategie begegnen. Brandschutz ist einer der wichtigsten Bestandteile davon.



Neben den vorschriftsmäßig anzubringenden Brandschutzmitteln, wie Löschdecken und Feuerlöscher, ist deren Lagerung und Kennzeichnung wichtig. Aufputzschränke, Löschdeckenbehälter und Feuerlöscherboxen sind, wie die Löschmittel selbst, in signalrot gehalten. Außerdem werden Brandschutzmittel durch die entsprechenden Brandschutzzeichen gekennzeichnet. Das Ziel: Schnelle Auffindbarkeit und sichere Lagerung der Hilfsmittel. Brandschutzmittel können zudem in den Boxen und Behältern besser transportiert werden – so haben Sie zum Beispiel auch in einem LKW die Löschdecke oder den Feuerlöscher schnell zur Hand.



Übrigens: In der Kategorie Brandschutzzeichen erfahren Sie, wie Sie diese richtig anbringen und in unserem Ratgeber für Erkennungsweiten zeigen wir Ihnen, welche Entfernung Sicherheitsschilder zu den nächstgelegenen Arbeitsplätzen haben sollen.



Im Brandschutz zählen die Brandklassen



Stellen Sie sich vor, der Schlauch an einer Maschine entflammt, weil dort entzündliches Gas austritt. Womit löschen Sie dieses Feuer und was müssen Sie vor allem zuerst tun? Im Folgenden stellen wir Ihnen alle Brandklassen vor und geben wichtige Hinweise zum Handling der unterschiedlichen Materialbrände. Denn je nachdem, woraus die Brandquelle besteht, sollten unterschiedliche Löschmittel zum Einsatz kommen. Deshalb wird im Brandschutz zwischen fünf Brandklassen – A bis D und F – unterschieden. Und wie löschen Sie nun einen Gasbrand? Die Antwort finden Sie unter Brandklasse C.



Brandklasse A:


Mit Brandschutzmitteln der Klasse A löschen Sie vor allem Brände fester Stoffe wie Holz, Papier, Textilien oder Kunststoffe, die unter Glutbildung brennen. Das Löschmittel besteht vorwiegend aus Wasser oder wässrigen Lösungen, Schaum, Gel und ABC-Pulver. Kleinlöschgeräte wie Feuerpatschen oder Löschdecken gehören ebenfalls zur Brandschutzklasse A. Sie eignen sich vor allem zum Löschen kleinerer Entstehungsbrände.



Brandklasse B:


Mit ABC-Pulver, BC-Pulver, Schaum und Kohlenstoffdioxid lassen sich Brände von Flüssigkeiten oder bei Hitze flüssig werdenden Stoffen, wie Benzin, Lack, Teer, Wachs und Kunststoffe wie Thermoplastik löschen.



Brandklasse C:


Achtung: Brennen Gase, wie Wasserstoff, Erdgas, Butan, Propan oder Methan, müssen Sie vor dem Löschen die Gaszufuhr stoppen, weil sonst ein hoch explosives Luft-Gas-Gemisch entstehen kann. Gasbrände löschen Sie vorwiegend mit ABC-Pulver und BC-Pulver. Wenn Ihr Feuerlöscher eine Gasstrahldüse hat, können Sie auch mit Kohlenstoffdioxid löschen.



Brandklasse D:


Auch für Metallbrände, benötigen Sie spezielle Löschmittel: Metallbrandpulver oder sogenanntes D-Pulver. Haben Sie dieses nicht zur Hand? Dann können Sand, Streusalz oder Gusseisenspäne helfen.


Achtung: Probieren Sie niemals einen Metallbrand mit Wasser zu löschen. Denn: Wenn Metalle brennen herrschen Temperaturen von mindestens 2000 °C. Bei dieser Hitze verwandelt sich Wasser in ein Gasgemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff – das perfekte Rezept für eine Knallgasexplosion.



Brandklasse F:


Für Öl- und Fettbrände gibt es Löschmittel der Brandklasse F, die meist aus einem speziellen Schaum bestehen.


Achtung: Wasser darf ebenfalls nicht zum Brandlöschen von Speiseölen und Fetten verwendet werden, da sich Fett und Wasser nicht vermischen. Also verdampft das Wasser, steigt in die Luft auf und nimmt dabei kleine Tropfen Fett mit. Diese können sich entzünden und zu einer Stichflamme werden.



Ergänzung: Brandklasse E (für Brände in elektrischen Niederspannungsanlagen) gibt es nicht mehr, da gängige Feuerlöscher diese Brände löschen können.



Drum prüfe, wer sich sicher sein will.



Besonders für Brandschutz-Produkte ist der gesetzlich vorgeschriebene Wartungszyklus notwendig. Regelmäßig sollten Feuerlöscher und Co geprüft werden. Aber wie steht es um das Wissen zu deren Verwendung? Nur, wer im Brandfall genau weiß, was zu tun ist, wo die Löschmittel aufzufinden sind und wie sie funktionieren, kann sich sicher sein, dass im Ernstfall schnell die richtigen Maßnahmen ergriffen werden.



Deshalb: Achten Sie auf die Sicherheitshinweise bei den Produkten und frischen Sie regelmäßig Ihr Wissen auf. Das kann nicht nur Ihre Firma, sondern auch Leben retten!

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